Über mich

Geboren wurde ich am 01.06.1970 als dritte Tochter von vier Kindern in Wuppertal.

Meine Kindheitserinnerungen sind geprägt von unseren Haustieren: Hunde, Katzen, Pferde, Ziegen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und Vögel.

Zu Geburtstagen habe ich mir Tierbildbände und -enzyklopädien gewünscht. Anstatt Hausaufgaben zu machen, malte ich lieber Tierskelette.

So stand mein Berufswunsch früh fest. Ich wollte Tierärztin werden, am liebsten für Zootiere!

Aber je älter ich wurde, desto klarer wurde mir, dass ein Tierarzt eher nur mit kranken Tieren Umgang hat. Hinzu kam, dass ich immer schlechter Blut sehen konnte.

Nach meinem Abitur am Carl-Duisburg-Gymnasium in Wuppertal habe ich 1989 an der Heinrichs-Heine-Universität in Düseldorf mit dem Studium der Geographie begonnen. Nach einem Jahr wechselte ich zur Universität des Saarlandes und habe mich auf die Biogeographie spezialisiert. Nebenbei habe ich Zoologie studiert.

Mein dreimonatiges Pflichtpraktikum während Ende des Studiums absolvierte ich im Zoo von Saarbrücken. Dort durfte ich einen Sibirischen Tiger streicheln, das erste in einem europäischen Zoo geborene Schnabeligel-Baby halten, Kattas auf den Schultern tragen u.v.m.

Nach dem Praktikum schloß sich meine Diplomarbeit an. Natürlich kam auch hier nur ein "tierisches" Thema in Frage: "Das Raum-Zeit-Verhalten europäischer Wildkatzen (Felis silvestris silvestris) im nördlichen Saarland".

Es wurde sowohl eine Gehegekatze aus einem Zoo, als auch zwei freilebende Wildkatzen eingefangen und mit einem Telemetriehalsband versehen.

Meine Aufgabe bestand darin, den Katzen zu folgen und die Wanderwege, ihre Aktionsräume u. ihre Rückzugsgebiete ausfindig zu machen.

Da Wildkatzen nachtaktiv sind, war es eine sehr anstrengende, aber auch sehr interessante Zeit!

Mein Studium schloss ich mit "sehr gut" ab !

Ich hätte sehr gern im Bereich "Wildtiermanagement" oder "Wiederausbürgerungsprojekte" gearbeitet, aber leider waren dort keine Stellen frei.

Da das Hobby "Hund" mich auch während des Studiums immer begleitete, entschied ich mich, in diesem Bereich zu arbeiten. Mein Fachwissen durch das Zoologiestudium erweiterte ich durch regelmäßige Seminarbesuche bei namenhaften Kynologen (z.B. E. Lind, J. Nijboer, M. Rütter, G. Bloch u.v.m. ).

Seit 1999 arbeite ich jetzt als Hundetrainerin und habe meine Hundeschule aufgebaut.

Seit dem 31.01.2015 bin ich zertifizierte "Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin IHK"!


Bisher war der Beruf "Hundetrainer" nicht geschützt und sobald man ein Gewerbe angemeldet hatte, konnte man als Hundetrainer arbeiten. Das hat sich aber seit dem überarbeiteten Tierschutzgesetz geändert. Wer Hunde für Dritte ausbildet oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anleiten will, muss nachweisen, dass er qualifiziert ist. Es obliegt dem zuständigen Veterinäramt, eine Erlaubnis zu erteilen. Auf jeden Fall anerkannt sind die Prüfungen der IHK und der Tierärztekammern Niedersachsen oder Schleswig-Holstein.

Da ich aus Erfahrung weiß, dass sich in der "Hundeszene" genug schwarze Schafe tummeln, befürworte ich eine einheitliche, fachlich fundierte Ausbildung.

Trotz meines Studiums der Biogeographie und Zoologie, der Ausbildung zur Clickertrainerin, zahlreicher besuchter Fortbildungen und Seminare, einer mindestens 600 Bücher umfassenden Hundebibliothek und einer 14-jährigen Berufserfahrung möchte ich meinen Kunden zeigen, dass ich immer nach dem neuesten Stand der Wissenschaft arbeite. Und ich hoffe, dass es mir mit diesem Zertifikat gelungen ist!

 

 

 

Im Jahr 2014 habe ich eine Clickertrainer-ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Weitere Details zu den Ausbildungsinhalten sind auf dem Zertifikat nachzulesen.