Welpenstunde

Warum sind Welpenkurse so wichtig?

Zum Einen, damit der Welpe seine Beißhemmung erlernt. Welpen lernen im Spiel mit ihren Geschwistern, wann sie zu feste zubeißen. Und zwar in dem Moment, wo das Geschwistertier entweder den Beißenden rüffelt, es aufschreit oder das Spiel abbricht.

Diese Beißhemmung wird bis zur zwölften Woche erlernt. Da wir den Hund aber meistens ab der achten Woche beim Züchter abholen, fehlt ihm nun der familiäre Background. Und hier setzt der Welpenkurs an!

Desweiteren werden im Spiel motorische Fähigkeiten und der Muskelwachstum entwickelt und gefördert.

Auch lernen die Welpen durch das Spiel mit Gleichaltrigen eine feinere Kommunikation. Was wird geduldet, was führt zum Spielabbruch und was zu defensivem Verhalten?

Zur Sozialisation gehört auch, dass der Hund lernt, dass es verschiedene Rassen gibt. Hunde sind oft Rassisten und spielen am Liebsten mit Partnern, die aussehen wie die Mutter und die Geschwister. Trotzdem müssen sie im täglichen Leben mit unterschiedlichen Rassen zurecht kommen: Ob z.B.mit einem schnaufenden Mops, einem blauäugigen Husky oder einem zugewachsenen Bobtail, dessen Mimik nicht zu erkennen ist.

Also, zusammengefaßt heißt das: Spielen ist Lernen für`s Leben!

Für die Hundebesitzer bietet der Welpenkurs eine gute Möglichkeit sich auszutauschen. Durch das Beobachten des Treibens kann er viel über Hundeverhalten lernen.

In meinen Welpenstunden werden auch Fragen geklärt und natürlich werden die Halter mit ihren Welpen an erste, dem Alter entsprechende Gehorsamsübungen herangeführt.

Bitte bei der ersten Teilnahme den Impfausweis vorzeigen!

 

Unterordnung

Zur Unterordnung werden typische Gehorsamsübungen, wie z.B. "Sitz", "Platz", "Fuß", "Bleib" zusammengefaßt.

In meinen Kursen werden die Übungen durch Elemente aus anderen Sparten, wie z.B. DogDance aufgelockert.

Mir ist wichtiger, dass das Mensch-Hund-Team eine Einheit bildet und Spaß miteinander hat, als dass der Hund milimetergenau neben seinem Herrchen sitzt (wie es in manchen Sportarten und Prüfungen wichtig ist).

Durch die regelmäßige Teilnahme an der Unterordnung festigen sich die Signale, aber auch die Beziehung zwischen dem Menschen und seinem Hund. Der Hund wird körperlich und geistig ausgelastet.

Durch das Freispiel der Hunde miteinander, vor und nach der Übungseinheit kommt die Sozialisation mit anderen Hunden nicht zu kurz.

Man muß sich als Halter aber darüber bewußt sein, dass "Sitz" für den Hund auch nur ein Kunststück wie "Rolle" (o.Ä) ist. Hierbei handelt es sich mehr um eine "Dressur". Die eigentliche "Erziehung" geschieht im täglichen Leben (Hausstandsregeln, der Hund darf nicht auf den Tisch, keine Menschen bedrängen, nicht jagen,...). Um diese Erziehung zu festigen, bieten sich Einzelstunden im häuslichen Umfeld an und Stunden außerhalb der Hundeschule (s. Spaziergänge).

Unterordnungskurse biete ich für verschiedene Level und Altersstufen an. Auch habe ich spezielle Kleinhundekurse.

 

 

Erziehungsspaziergänge

 

Alle zwei Wochen findet freitagmorgens ein Spaziergand statt.

Hier wird der Grundgehorsam außerhalb des Traininggeländes trainiert. Aber auch Beschäftigungsmöglichkeiten werden angesprochen und auch Begegnungen mit Joggern, Radfahrern und anderen Hunden werden gemeistert.

Übungen, die sich im Wald sinnvoller durchführen lassen als auf dem Hundeschulgelände sind z.B. "Kommen auf Zuruf" und "Leinenführigkeit".

Erziehungsspaziergänge bieten sich sehr gut als Einzelstunden an.

Weitere Spaziergangtermine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Workshops

Die Workshops finden in unregelmäßigen Abständen statt.

Hier geht es zum Einen darum, mal auszuprobieren, ob der Hund auch an anderen Sportarten Spaß finden würde.

Als Spaßworkshops fanden z.B. schon statt:

- Longieren

-Treibball

-Zirkus, Kunststücke, Motorik

-Dummytraining

 

Zum Anderen vertiefen sie spezielle Verhaltensfragen und Trainingsansätze:

-Anti-Jagd-Training

-Leinenführigkeit

-Clickertraining

 

Workshop-Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.